Gute Englischkenntnisse sind eine grundlegende Voraussetzung. Für eine Brieffreundschaft mit einem Gefangenen im Todestrakt braucht man einen ausgeglichenen Charakter, Geduld, Durchhaltevermögen und Verständnis. Schliesslich ist es auch ganz wichtig, dass man sich bewusst ist, dass es sich um eine besondere Freundschaft handelt, die in 99% aller Fälle zeitlich begrenzt ist, denn die Hinrichtungen werden schonungslos durchgeführt.
Sie erfahren von anderen Gefangenen von lifespark. Dann schreiben sie unserer Koordinatorin für Brieffreundschaften einen Brief, in dem sie sich meist ein bisschen vorstellen. Unsere Koordinatorin teilt ihnen mit, dass sie ihren Brief bekommen hat und ihr Name auf unserer Liste steht. Die Gefangenen müssen einige Monate warten, bis sie eine Brieffreundschaft vermittelt bekommen - es geht der Reihe nach. lifespark fragt weder nach dem begangenen Verbrechen, noch nach der Rasse, Religion usw.
Im Normalfall bekommt jeder Gefangene nur einmal eine Brieffreundschaft durch lifespark vermittelt.
Man kann Bücher oder Zeitschriften bestellen, die direkt von der Buchhandlung ins Gefängnis geschickt werden. Man kann dem Gefangenen durch den "Inmate Trust Fund" einen Betrag gutschreiben lassen, den man für angemessen hält. Mit diesem Geld kann er im Gefängnisladen spezielle Dinge kaufen (z. B. Briefmarken, Seife, Getränke, Fächer, eine Schreibmaschine und anderes). Zudem ist es immer möglich, den Gefangenen im Todestrakt zu besuchen, wenn man eine Besuchsgenehmigung beantragt.